Musiktherapie und Musik für Menschen mit Behinderung

Musiktherapie an der KuMs

Nicht das Erlernen eines bestimmten Instrumentes, sondern die Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung menschlichen Bewegungs- und Ausdrucksvermögens steht im Mittelpunkt unserer musiktherapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Bereits seit 1991 ist die musiktherapeutische Arbeit fest in der KuMs verankert. Heute begleiten wir neben Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen auch viele Kinder, die Verhaltensauffälligkeiten, hyperaktives Verhalten oder auch Lernschwächen aufweisen. Hierzu unterhalten wir unter anderem eine Kooperation mit der Maria-Montessori-Schule, Förderschule des Rhein-Erft-Kreises mit dem Schwerpunkt "Geistige Entwicklung".

Diese Musiktherapie-Angebote werden durch den Rhein-Erft-Kreis und weitere Institutionen finanziell gefördert. Die KuMs übernimmt für Sie die Antragstellung und unterstützt Angehörige auf ihrem Weg.

Bei der Probenarbeit unserer hauseigenen Band OKTOPUS kommen erwachsene Musizierende mit Beeinträchtigungen zusammen, um zu musizieren und zu singen. Dabei spielen die Bandmitglieder auf verschiedenen Instrumenten wie der Gitarre, der Trommel, dem Schlagwerk und dem Klavier.

Eine andere Facette musiktherapeutischen Handelns ist das Kooperationsangebot "Heilsames Singen", das von der KuMs wöchentlich im Brühler Marien-Hospital als Inhouse-Angebot für Genesende angeboten wird. 

Dozentinnen/Dozenten

Andy Cormann, Musiktherapeut

Andy Cormann studierte Musikwissenschaft, Ethnologie und Phonetik an der Universität zu Köln. Daran schloss sich eine Ausbildung zum Musik- und Klangtherapeuten an der IEK Berlin an. Er ist seit 1995 Spieler und später Lehrer für Didgeridoo mit internationalen Konzerten und Workshops, seit 1994 Sänger, Gitarrist und Didgeridoospieler in verschiedenen Bands. Seit 2014 leitet er verschiedene Musikprojekte für Grundschulen und hat sich wenig später mit musiktherapeutischen Angeboten für Menschen mit geistigen, seelischen und / oder körperlichen Behinderungen jeglichen Alters befasst. So ist er seit 2017 Musiktherapeut an der inklusiven KiTa in Jülich-Broich und seit 2018 Musiktherapeut für die Musikschule Brühl an der Montessori-Schule.

Dagmar Ennen, Musiktherapeutin

Dagmar Ennen absolvierte im September 2012 berufsbegleitend eine
Musiktherapeutische Ausbildung an der Universität Siegen. Sie ist seither, neben ihrer vielseitigen Arbeit als Sozialpädagogin, auch als Musiktherapeutin tätig. Für Dagmar Ennen hat das Musizieren seit ihrer Kindheit eine große Bedeutung, so dass sie bereits seit ihrer Schulzeit in vielen Bands im Bereich Pop, Rock und Jazz gespielt hat. Im Juli 2014 absolvierte sie zudem das Vorstudium Jazz an der Offenen Jazzhausschule in Köln. Ihre Hauptinstrumente sind Gitarre, Gesang und Saxophon.

Friederike Müller, Musiktherapeutin

1983 in Weimar geboren, arbeitet Friederike Müller seit 2009 als Diplom-Heilpädagogin (Schwerpunkt Musiktherapie) und Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG) in Brühl und Bonn musiktherapeutisch und musikpädagogisch mit Menschen mit Behinderung, z.B. in Schulen, Wohnheimen, Krankenhäusern, Seniorenzentren und Werkstätten. Zudem ist sie Dozentin für Veeh-Harfe, gibt Geigen- und Gitarrenunterricht für Kinder sowie musikalische Früherziehung und engagiert sich privat in verschiedenen Orchestern und Bands (zum Beispiel Uniorchester Bonn, „Und wieder Oktober“ aus Köln).

Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl

Liblarer Str. 12 - 14

50321 Brühl

Telefon:(02232) 5080-10/-16

Fax:(02232) 5080-20

E-mail:kums@158ea3bc836149e7acce11a74dff2ebabruehl.de

öffnungszeiten:

Montag - Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Montag - Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr

Wichtige Mitteilung

Ab Montag, 23. August 2021: 3G-Regel in der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl

Gemäß Corona-Schutzverordnung gilt ab dem 20. August 2021 nur noch ein maßgeblicher Inzidenzwert von 35. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder höher gilt in einem Kreis, einer kreisfreien Stadt oder landesweit die 3G-Regel! Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen und brauchen dort, wo die 3G-Regel gilt, lediglich ihren Schülerausweis vorzulegen. Maskenpflicht gilt (unabhängig vom Inzidenzwert) in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, soweit diese Innenräume auch Kundinnen und Kunden bzw. Besuchenden zugänglich sind (mindestens OP-Maske).

Abweichend von dieser Regelung kann in Bildungseinrichtungen auf das Tragen einer Maske ausnahmsweise verzichtet werden, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind – darüber hinaus auch beim Tanzen und beim Spielen von Blasinstrumenten. Beim Singen gelten abweichende Regelungen, Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrer jeweiligen Lehrkraft.
Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen.

Proben mit Gruppen wie Bigbands, Orchester, Chöre und Combos und weitere werden zu den oben genannten Bedingungen weiterhin durchgführt.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Sekretariat der KuMs zur Verfügung.

Telefon: 02232 508010
E-Mail: kums@c88160d3b7014039a9a313140ee6cdbabruehl.de

Aktuelle Informationen zum Coronavirus und den Auswirkungen auf das Leben in Brühl finden Sie unter "Coronavirus" auf der Website der Stadt Brühl. Bitte lesen Sie auch die Pressemitteilungen der Stadt Brühl.